Kongo

in Kongo

Noch immer wird das Land von Militäraktionen überschattet. Gerade die Menschen der besonders betroffenen Region im Osten an der Grenze zu Ruanda brauchen dringend medizinische Unterstützung. Im Sommer 2008 haben wir die Einrichtung zweier Gesundheitsposten sowie die Betreuung des Krankenhauses in Kamituga übernommen. Die Sanierungs- und Umbauarbeiten sind weitgehend abgeschlossen. Der Andrang ist sehr groß und deswegen planen wir den Bau einer Poliklinik zur Versorgung ambulanter Patienten sowie die Einrichtung eines weiteren Operationsraums. Gemeinsam mit der einheimischen Psychologin erarbeiten die Ärzte ein medizinisch-psychologisches Versorgungsprogramm für die zahlreichen Vergewaltigungsoper. Cap Anamur war von 1996 bis 1999 bereits im Kongo tätig.

Projektberichte
01.06.2012
Office Cap Anamur

Die Geschichte von Baby Neema hat die Hebamme Sabine Ndukwu sehr berührt: Das kleine Mädchen wurde kurz nach ihrer Geburt an einem Fluss ausgesetzt. „Wahrscheinlich litt die Mutter unter einer schweren Wochenbett-Psychose und war deswegen nicht in der Lage, sich um das Neugeborene zu kümmern“, vermutet Sabine Ndukwu. „Hinter so einer Tat steckt immer ein Akt der Verzweiflung.“

03.06.2010
Dr. Werner Höfner
Die politische und militärische Lage im Ostkongo ist derzeit relativ stabil.
08.12.2009
Cap Anamur
Unsere Mitarbeiter haben in diesem Jahr viel in dem Krankenhaus in Kamituga geschafft: Ein Großteil ...