Nordkorea

Wegen der Hungersnot lieferte Cap Anamur Mitte des Jahres 2011 zweimal Nahrungsmittel nach Nordkorea. Unser Fotograf Jürgen Escher überwachte und dokumentierte die Verteilung. In 2012 haben wir begonnen, zwei Krankenhäuser in Haeju zu unterstützen. Cap Anamur lieferte Medikamente und technische Geräte ins Land. Unsere Ärztin schulte das einheimische Personal der beiden Einrichtungen und unser Techniker kümmerte sich um die Verteilung der Hilfsgüter und die dringend notwendigen Reparaturen.

Während unseres Einsatzes von 1997 bis 2002 hat Cap Anamur an 15 Krankenhäusern, sechs Waisenhäusern und zwei Kindergärten Renovierungsarbeiten geleistet und diese mit Hilfsgütern unterstützt. Zudem haben sechs weitere Krankenhäuser von uns Nahrungsmittel- und Medikamentenlieferungen erhalten. Doch nach fünf Jahren Einsatz haben sich unsere Helfer aus Nordkorea zurückziehen müssen. Leider waren die Behörden nicht zu einer wirklichen Partnerschaft bereit.

Projektberichte
05.04.2016
Office Cap Anamur

Unser erster Einsatz in Nordkorea begann 1997. Auslöser war eine große Hungerkatastrophe, im Land als „beschwerlicher Marsch“ bezeichnet. In den darauffolgenden Jahren haben wir zahlreiche Projekte umgesetzt.

07.11.2012
Office Cap Anamur

Im August reiste Cap-Anamur-Geschäftsführer Bernd Göken erneut nach Nordkorea. Begleitet wurde er von Annette Hildebrand und Jürgen Maul. Die Ärztin und der Logistiker arbeiten dort für mehrere Monate in zwei Krankenhäusern. „Das Vertrauen in eine fruchtbare Zusammenarbeit mit Cap Anamur ist nach der Nahrungsmittelhilfe im vergangenen Jahr soweit gestiegen, dass wir uns nun auch längerfristig vor Ort engagieren dürfen“, erklärt Bernd Göken.

06.11.2011
Office Cap Anamur

Der ungewöhnliche Anruf erreichte uns zu Beginn des Jahres: Die nordkoreanische Botschaft bat Cap Anamur um Hilfe für die hungernde Bevölkerung und lud unseren Geschäftsführer Bernd Göken ein, sich die Situation in dem abgeschotteten Land selbst anzusehen. „Schon dieses Angebot zeigte, dass die aktuelle Hungersnot besonders groß sein musste“, erinnert sich Göken.