SIERRA LEONE | Eröffnung unserer neuen Intensivstation

Artikelinfo
Datum: 
23.03.2017
Autor: 
Office Cap Anamur

Bereits vier Monate vor dem offiziellen Ende der Ebola-Epidemie im November 2015 haben wir mit einem neuen Projekt in Sierra Leone begonnen, das das extrem angeschlagene Gesundheitssystem des Landes stärken soll: Der Wiederaufbau des 140 Betten großen Regionalkrankenhauses von Makeni. Die Einrichtung liegt im Herzen von Sierra Leone und stellt eine tragende Säule für die medizinische Versorgung der gesamten Region dar.

Seitdem engagiert sich unser Team für die Verbesserung der medizinischen Arbeit. Heute, knapp zwei Jahre später, freuen wir uns über die großen, erreichten Fortschritte: Die Zentralsterilisation ermöglicht saubere Operationen und Verbandwechsel.  Es finden regelmäßig Fortbildungen für das medizinische Personal statt, die sehr gut besucht sind. Der Blick in die Statistik spiegelt den Erfolg wider. So liegt die Sterblichkeitsrate für Neugeborene und Mütter weit unter dem Landesdurchschnitt.

SIERRA LEONE | Opening of New Intensive Care Unit

Four months after the ending of the Ebola epidemic in November 2015, we started a new project in Sierra Leone, aimed at strengthening the country’s frail health system: a rebuild of Makeni’s regional hospital, equipped with 140 beds. Located in the heart of Sierra Leone, the facility is a fundamental pillar in providing for the region’s medical care.

Ever since, our team is committed to improving the medical system. Today – almost two years later – we are happy with our accomplishments: central sterilization allows for clean surgeries and bandage change. Medical workers regularly attend well-frequented staff trainings. Statistics reflect our success: the mortality rate among newborns and mothers is far below the country’s average.

Ständig steigt der Patientenzulauf. Dem tragen wir mit baulichen Erweiterungen Rechnung: Zum Ende des Jahres konnten wir die neu gebaute Notaufnahme und Intensivstation in Betrieb nehmen. Endlich ist es möglich, instabile und kritisch kranke Patienten rund um die Uhr zu überwachen und sie mit Sauerstoff zu versorgen. Die Intensivstation mit zwölf Betten ist die modernste in Sierra Leone. Sie deckt alle Fachbereiche ab. Hier können auch frisch operierte Patienten nachbehandelt werden. In der vorgeschalteten Notaufnahme können bis zu fünf Patienten gleichzeitig erstversorgt werden. Auch der Weg zum OP ist kurz. Die Intensivschwestern ließen sich gern von ihren deutschen Kollegen schulen.

So war es für unseren Vorsitzenden Dr. Werner Strahl eine große Freude, an der Eröffnung im Februar teilzunehmen. Dabei gratulierte er der Krankenhausleitung, dem gesamten Personal aber auch den politischen Repräsentanten der Region anerkennend, freute sich über die erfolgreiche Bekämpfung von Korruption und den neuen Schwung nach dem Ende von Ebola: „Ohne unsere treuen Spenderinnen und Spender gäbe es dieses Modellkrankenhaus nicht“, so Strahl. „Mit unserem kleinen Team vor Ort und unserer Kölner Zentrale danken wir Ihnen herzlich für Ihre spendable Hilfe!“

Weitere Bilder der neuen Station finden Sie in unserer Bildergalerie.

Patients keep on coming, to which we react by constructional expansions: by the end of the year, our newly built intensive care was put into operation. Finally, it is possible to monitor critical and unstable patients day and night, and supply them with oxygen. The 12-bed intensive care unit is the most modern in Sierra Leone. It covers each and every division and allows for the aftercare of patients who have just come out of surgery. Up to five patients can be simultaneously given first care, in the emergency department belonging to the hospital. The way to the OR is now a short one, and intensive care nurses have gladly been schooled by their German colleagues.

Chairman Dr Werner Strahl found it to be a great pleasure to take part in the opening in February. He congratulated hospital management and staff as well as the region’s political representatives, and was glad about the success in fighting corruption. He welcomed the renewed enthusiasm after the Ebola epidemic: “This model hospital could not have been built without our devoted contributors,” Strahl said. “Both the local team and our Cologne headquarter would like to thank you for your generous help!”

Please find more pictures of the new station in our picture gallery.