„Boat People“ aus Vietnam sprechen über ihre Erfahrungen

OSNABRÜCK. Duyen Pham-Nguyen und ihr Onkel Hoang Quang Tran flüchteten 1980 als Kinder aus Vietnam. Nach mehreren Tagen und Nächten in Fischerbooten auf offenem Meer wurden sie von der Cap Anamur gerettet. Im „Forum Migration“ im Kulturgeschichtlichen Museum Osnabrück sprachen die beiden über ihre Gefühle und Erlebnisse auf der Flucht.

Hoang Quang Tran (49) trug ein handsigniertes T-Shirt mit dem Konterfei von Rupert Neudeck, dem Gründer des Vereins „Cap Anamur – Deutsche Not-Ärzte“. Ihm und seinem Helfer-Team habe er es zu verdanken, dass er heute noch lebt, sagte er. Als Neunjähriger flüchtete er zusammen mit seiner Familie mitten in dunkler Nacht auf einem kleinen Fischerboot aus Vietnam. Schon kurz nach der Abfahrt setzte das Boot auf einer Sandbank auf. Wie durch ein Wunder seien sie dort wieder herunter gekommen. „Leider war danach aber der Propeller unseres Motors kaputt, sodass wir ziellos auf dem Meer hin und her trieben.“

Den ganzen Artikel lesen Sie bei der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ).