Ein Hospital am Ende der Welt

Lwere/Herford. Dieses Hospital wird niemals Drehort für eine Klinik-Seifenoper. Es liegt weder am Meer, noch gibt es Palmen – aber es spendet Zuversicht. Das Krankenhaus der deutschen Hilfsorganisation Cap Anamur ist oft die einzige Hoffnung auf Heilung in der Weltabgeschiedenheit der Nuba-Berge an der Grenze zum Süd-Sudan.

Mehr als 6.000 Patienten – sie kommen mit akuten Malariainfektionen, Verbrennungen oder Verletzungen von Bombensplittern oder zur Geburtshilfe – werden monatlich behandelt. Elektrische Energie für die Operationen und Untersuchungen liefern aus Spendenmitteln finanzierte moderne Photovoltaikanlagen, ein Traktor sorgt im unwegsamen Gelände für Nachschub von allem Lebensnotwendigen.

Zum Artikel