Kathrin Baumgartner: Ein Porträt

Drei Jahre lang half Kathrin Baumgartner den Menschen im Sudan.

Viele Dinge, die uns im wohlhabenden Österreich als selbstverständlich erscheinen, sind in Wirklichkeit im weltweiten Kontext betrachtet ein seltenes Luxusgut. Eine funktionierende medizinische Versorgung ist eines davon. Das in anderen Teilen der Welt eine ausgebildete Ärztin eine Seltenheit ist, weiß die gebürtige Münzkirchnerin Kathrin Baumgartner genau. Drei Jahre lang arbeitete sie für die Hilfsorganisation Cap Anamur in einem Krankenhaus in den Nuba-Bergen. Das Grenzgebiet zwischen dem Sudan und dem Südsudan zählt zu den abgeschiedensten Regionen der Welt. Etwa eine halbe Million Menschen lebt dort. Medizinische Versorgung gibt es kaum.

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