Der Tropensturm "Idai" traf Mosambik mit voller Wucht. Die Hafenstadt Beira ist beinahe völlig zerstört.

Wiederaufbau-Projekt erfolgreich abgeschlossen

Cap Anamur / Deutsche Not-Ärzte e.V. hatte im März 2019, kurz nach dem Zyklon Idai, seinen Einsatz in Mosambik begonnen. Dabei konzertierte sich unsere Arbeit zunächst auf die Nothilfe in der Hafenstadt Beira und kurz darauf auf den Wiederaufbau des Krankenhauses in Buzi.

Die Arbeiten, an dem zum größten Teil zerstörten Krankenhaus, waren vielfältig. Eingestürzte Wände mussten neu errichtet, die Dächer des Gebäudekomplexes neu erstellt, und die Wasser- und Stromversorgung erneuert werden.

Zunächst musste die medizinische Notversorgung der Patienten in Hospitalzelten stattfinden. Nach und nach wurden die Räume des Krankenhauses wieder von uns nutzbar gemacht. Und am Ende unserer Arbeit konnten wir dann sogar eine neue Radiologie einweihen.

In den 13 Monaten, die wir in Mosambik vor Ort waren, hatten wir immer auch medizinisches Personal im Einsatz. Unsere Krankenpfleger*innen betreuten zunächst die Notversorgung der Patienten in den Hospitalzelten. Als das Krankenhaus seinen Betrieb Stück für Stück wieder aufnehmen konnte, unterstützten unsere Krankenpfleger*innen und Hebammen die medizinische Versorgung und die organisatorische Arbeit im Krankenhaus.

Die Radiologie wurde abschließend neu eingerichtet und ein Röntgengerät installiert – damit verfügt das Krankenhaus in Buzi seit mehr als 10 Jahren erstmals wieder über eine Radiologie.

Unsere Projektarbeit ist nun abgeschlossen, wir haben die Arbeit in die Hände der einheimischen Krankenpfleger*innen und Ärzt*innen gegeben und können uns nun neuen Projekten widmen.

Das wiederaufgebaute Krankenhaus in Buzi: