Gute Fortschritte beim Schulbau

Nur einen Monat nach dem Erdbeben in Nepal hat unser Logistiker Jürgen Maul mit den Planungen und Vorbereitungen für die Wiederaufbauhilfe begonnen: Die Schule in Judeegaun lag wie rund 95 Prozent der restlichen Häuser des Bergdorfes in Trümmern. „Diese Menschen hat es schwer getroffen: Kein einziges ihrer Häuser ist noch bewohnbar“, schildert Jürgen Maul. Er reiste mit unserem medizinischen Nothilfe-Team nur vier Tage nach dem Beben in die Region um Katmandu. „Bis alle Bewohner wieder ein festes Dach über dem Kopf haben, werden Monate und Jahre vergehen. Mit dem Neubau der Schule möchten wir einen Beitrag für die gesamte Dorfgemeinschaft leisten.“

„Wir kommen mit dem Bau schneller voran, als ursprünglich gedacht. Und das trotz der wiederkehrenden Unterbrechungen durch den Monsunregen“, so Maul. „Voraussichtlich werden die Schüler schon im September ihre neuen Klassenzimmer benutzen dürfen. Bis dahin findet der Unterricht in einer Übergangsschule statt, in der die Klassenräume provisorisch in einem Blechgebäude untergebracht sind oder bei gutem Wetter auf einer Wiese. Zumindest die Toiletten und Waschplätze sind bereits in Betrieb.“

Die Bauarbeiter kommen größtenteils selbst aus Judeegaun und verdienen sich auf diese Weise das Geld, um ihr Wohnhaus wieder aufbauen zu können.