Diese Frühchen können in der renovierten Neugeborenenstation noch besser versorgt werden.

Noch bessere Versorgung der Kleinsten

In unserem Krankenhaus in Kiryandongo haben wir die Neonatologie, also die Frühgeborenenstation, frisch renoviert. Durch die Renovierung und Umzug in den neuen Trackt können wir jetzt besser die Frühgeborenen von den Reif- und weniger kranken Neugeborenen trennen.

„In letzter Zeit hatten wir besonders viele, extrem kleine Frühgeborene mit nur knapp 1000 Gramm Gewicht“, so Cap Anamur-Kinderkrankenschwester Simone Ross, „nun können wir uns um diese Kinder viel besser kümmern“.

Blick in die FrühgeborenenstationNun haben auch die Mütter mehr Platz, um bei ihren Kindern bleiben zu können und sogar in Einzelfällen bei ihnen zu schlafen. Zwei neue Betten stehen jetzt dafür bereit. Besonders für die Frühchen ist die sogenannte „Känguru-Methode“ wichtig. Bei dieser Methode verbringen sie frühzeitig viel Zeit bei der Mutter auf der Brust. Frühgeborene, die mit der Känguru-Methode versorgt werden, haben eine höhere Überlebenswahrscheinlichkeit und sind weniger anfällig für schwere Krankheiten.

Zusätzlich hat das Cap Anamur-Team vor Ort die neue Station mit einem Backup ausgerüstet und an den Generator angeschlossen, sodass hier immer Strom für das Wärmebett und die Sauerstoff-Konzentratoren zur Verfügung steht.

Pflegekräfte können die Medikamente jetzt außerdem in einem separaten Raum zubereiten. So ist eine bessere hygienische Verarbeitung gewährleistet.