Bauarbeiten gehen gut voran

Nach drei Jahren Einsatz in der Zentralafrikanischen Republik ist unser als Nothilfe begonnenes Projekt zu einer erfolgreichen Entwicklungszusammenarbeit gereift. Mithilfe unserer kontinuierlichen Fortbildungen für das medizinische Personal sowie der sukzessiven Instandsetzung und des Ausbaus der Gebäude leistet das Krankenhaus von Bossembélé heute eine vorbildliche medizinische Versorgung.

Um den stetig steigenden Patientenzahlen gerecht werden zu können, haben wir zunächst die Pädiatrie und den Operationstrakt samt Chirurgie ausgebaut. Zum Jahreswechsel haben wir mit dem Neubau der Station für Innere Medizin begonnen. Die Räumlichkeiten der bisherigen Station sind düster, nur über eine steile Treppe zu erreichen und mittlerweile viel zu klein.

Die Bauarbeiten gehen gut voran: Die roten Mauern aus Backstein sind bereits über zwei Meter hoch und momentan befestigen unsere Bauarbeiter das Gebäude mit einem Ring aus einer Stahl-/Betonkombination. In Betrieb genommen werden soll die lang ersehnte neue Abteilung voraussichtlich im April dieses Jahres. Bis dahin entsteht hier Platz für einen Hospitalisationsraum mit zwölf Betten, ein Isolierzimmer mit drei Betten, einen Untersuchungs-, einen Pflegedienst- und einen Lagerraum.

Ausbau der Wasserversorgung

Der Wasserbedarf des Krankenhauses ist aufgrund der baulichen Erweiterungen und der höheren Patientenzahlen deutlich angestiegen. Nachdem wir bereits zu Beginn unserer Arbeit einen 2.000-Liter-Wassertank installiert haben, konnten nun zwei weitere etwa 20 Meter tiefe Brunnen gegraben werden, die mit jeweils einem 5.000-Liter-Tank ausreichend Wasser für Hygienemaßnahmen sowie die Versorgung der Patienten und ihrer Angehörigen bereit halten. Für Patienten und Personal bedeutet das eine große Erleichterung, denn die Sorge um Wassermangel gehört nun der Vergangenheit an.

Zum Abschluss unserer baulichen Maßnahmen werden wir ein Gebäude für das Personal einrichten und einen Zaun zum Schutz vor Tieren bauen, denn bisher laufen immer wieder Rinder, Esel, Schweine, Ziegen und Hühner ungehindert über das Krankenhausgeländer und wühlen den Boden auf.

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