Weltwassertag

Was für Europa plötzlich kam, hatte sich am Horn von Afrika schon lange angekündigt: Eine Dürre von enormen Ausmaßen führte dazu, dass Mensch und Tier gleichermaßen Hunger und Durst litten. Vor allem die ländliche Bevölkerung war von der Naturkatastrophe betroffen. Als ihre Herden verdursteten, fehlte ihnen jede Lebensgrundlage.

Cap Anamur reagierte schnell und schickte einige erfahrene Mitarbeiter nach Somaliland, einem Gebiet im Norden Somalias, um dort sowohl Wasser als auch Lebensmittel zu verteilen. Das Medieninteresse an der Dürre in Somalia ist inzwischen abgeklungen, doch viel geregnet hat es in den letzten Monaten noch immer nicht. Noch immer versorgen unsere Mitarbeiter vor Ort die überwiegend rurale Bevölkerung.

Doch wollen wir nicht nur akut, sondern auch langfristig helfen. Aus diesem Grund haben wir sogenannte Birkas, Wasserauffangbecken, die bis zu die bis zu 500 Kubikmeter Wasser fassen können (das ist beinahe so viel wie ein kleines Schwimmbecken) gebaut. Bis zu 200 Menschenkönnen von einem solchen Wasserauffangbecken profitieren.

Doch bis es genug geregnet hat,um die Birkas zu füllen und sich die Menschen in Somaliland selbst versorgen können, unterstützen wir die Bevölkerung weiter mit Wasser- und Nahrungsmittellieferungen. Über 13.000 Menschen konnten wir bereits versorgen und bis der Regen wieder einsetzt, werden es wohl noch einige mehr werden.