Pressemitteilungen
31.05.2016
Office

Rupert Neudeck

Bis zuletzt war er nicht nur ein vielgefragter Interviewpartner, sondern hat gesellschaftspolitische Debatten angestoßen und als moralische Instanz maßgeblich die öffentliche Meinung geprägt. Heute ist Rupert Neudeck im Alter von 77 Jahren verstorben. Cap Anamur und die Grünhelme trauern um ihren Gründer, ihr humanitäres Vorbild, ihren Wegbereiter und stetigen Begleiter, um ihren Freund. Unsere Gedanken und Anteilnahme gelten seiner Frau Christel und ihren gemeinsamen Kindern, Enkeln und Angehörigen in dieser schweren Stunde.

21.04.2016
Rupert Neudeck

Voilà un homme, seht, was für ein Mensch, er war wirklich dieser Mensch, der da steht wie eine Kerzengerade, um ihn herum die größten Gefahren im Anzug. Das war Mostar 1994, Hotel ERO. Koschnick hatte wie angekündigt das Dekret unterzeichnet, wie die Gemengelage Mostar-Ost und Mostar-West sein sollte. Mostar-West war kroatisch-katholisch, Mostar-Ost war kroatisch-muslimisch. Dagegen wehrten sich, vorbereitet, wild gewordene fanatische Kroaten.

08.03.2016
Dr. Werner Strahl

Heute, am 8. März, dem Weltfrauentag, machen politisch und sozial wache Menschen in vielen Ländern aufmerksam auf weiter bestehende Ungerechtigkeiten. 1977 erklärten die Vereinten Nationen dieses Datum zum „Tag für die Rechte der Frau und den Weltfrieden“. Angesichts von Unterdrückung, klimatischen und wirtschaftlichen Notlagen und der Kriegsfolgen kann heute nicht gefeiert werden.

06.01.2016
Office Cap Anamur

Cap Anamur sucht eine/n studentische/n Praktikantin/Praktikanten aus dem Bereich Marketing für unser Fundraising und unsere Presse- & Öffentlichkeitsarbeit. Erfahrungen in diesen Bereichen sind hilfreich, aber keine Voraussetzung. Es handelt sich um ein vergütetes Praktikum.

29.11.2015
Office Cap Anamur

Am 23. Dezember veranstaltet Elke Werner in Gedenken an ihre Tochter Eva ein Benefizkonzert in Mannheim. Alle Einnahmen werden an Cap Anamur / Deutsche Not-Ärzte e.V. und die Deutsche Stammzellspendendatei Rhein-Neckar gespendet.

19.11.2015
Office Cap Anamur

In unserem aktuellen Rundbrief berichten wir über das Schicksal syrischer Flüchtlinge und unsere Hilfe im Land, über unser Engagement im Krankenhaus von Makeni/Sierra Leone und unsere erfolgreichen Wiederaufbaumaßnahmen in Nepal nach dem verheerenden Erdbeben im April dieses Jahres.

Medienecho
02.05.2016
Express

Seit 2011 tobt der Bürgerkrieg in Syrien. Die Opferzahlen werden auf 220.000 geschätzt, Millionen Menschen sind auf der Flucht. Allein in den vergangenen Tagen kamen in der Stadt Aleppo bis zu 250 Menschen ums Leben. Doch genau in dieses Elend reisen die Notärzte der Kölner Hilfsorganisation „Cap Anamur“.

24.04.2016
Trierischer Volksfreund

(Bitburg) Drei Monate unterwegs, neun Monate zu Hause: Das Jahr ist für Marina Knauf eindeutig zweigeteilt. Seit mehr als 20 Jahren arbeitet sie immer wieder in den Krisenregionen dieser Welt. Besonders der afrikanische Kontinent hat es ihr angetan.

12.04.2016
phoenix

Mareike Bokern im Studiogespräch mit Bernd Göken, dem Geschäftsführer von Cap Anamur, zum Leben in Nordkorea.

23.02.2016
derwesten.de

Hohenlimburg. Oft sehen wir auf den Bildschirmen die schönen Seiten Afrikas. Wie Elefanten, Giraffen und Löwen über die Steppen marschieren. Leider auch oft die Kehrseite der Medaille, wie die Ebola-Epidemie in Westafrika. Über die Zentralafrikanische Republik wird in Europa kaum berichtet. Dort herrscht Bürgerkrieg, Machtausübung von Großkonzernen, Diamantenschmuggel, medizinische Unterversorgung. Die Organisation Cap Anamur mit Sitz in Köln hilft den Menschen. Sechs Monate tat dies auch ein Arzt aus Hohenlimburg – Philip Eisermann (32).

15.02.2016
Wochenspiegel Mechernich

Spenden wie die der Mechernicher Gymnasiasten ermöglichen es der Organisation nicht nur, den Kindern eine Schulbildung zu bieten, sondern auch im Cap-Anamur-Krankenhaus in Lwere monatlich 20.000 Menschen zu behandeln. »Die Menschen laufen zum Teil eine Woche zu Fuß, bis sie bei uns sind«, berichtete Göken bei seinem Besuch im Mechernicher Gymnasium.

29.01.2016
Kölnische Rundschau

Projektberichte
31.05.2016
Office Cap Anamur

Heute Vormittag wurde unser Krankenhaus im Ort Lwere inmitten der Nuba-Berge von Militärflugzeugen der sudanesischen Regierungsarmee angegriffen. Zwei Fassbomben schlugen in nächster Nähe unseres Krankenhauses ein. Die laufenden Sprechstunden waren zu diesem Zeitpunkt gut gefüllt. Patienten und unsere Mitarbeiter suchten Schutz in den Foxholes auf dem Krankenhausgelände.

18.05.2016
Office Cap Anamur

So vielfältig die Gründe für einen humanitären Einsatz in einer Krisenregion sind, so vielfältig sind auch die Bedürfnisse der in Not geratenen Menschen. Angefangen bei der akuten medizinischen Nothilfe über den Wiederaufbau zerstörter Schulen und Krankenhäuser bis hin zur fachlichen Aus- und Weiterbildung von lokalen Medizinern.

18.05.2016
Office Cap Anamur

Seit September 2015 unterstützen wir zusätzlich zu den drei staatlichen auch vier Krankenhäuser und eine Schule für behinderte Kinder, die von lokalen Nichtregierungsorganisationen betrieben werden. Die in den Randbezirken des Landes liegenden medizinischen Einrichtungen behandeln vorwiegend Frauen und Kinder, die zu den sogenannten ultra poors gehören und unterhalb der Armutsgrenze leben.

18.05.2016
Volker Rath

Die ersten Monate waren hart für mich. Die karge Unterbringung und zahllose Erfahrungen mit Schicksalsschlägen von Minenopfern, schwer kranken und sterbenden Menschen haben mich sehr belastet. Aber im Gegenzug gibt es die unzähligen positiven emotionalen Situationen: das Lachen der Kinder, der Stolz der Arbeiter auf den Baustellen, die Dankbarkeit der Bevölkerung und die neuen Freundschaften.

12.05.2016
Dr. Werner Strahl

Gerade bin ich aus Nepal zurückgekehrt, wo ich an der feierlichen und fröhlichen Wiedereröffnung der ersten der beiden Schulen teilgenommen habe, die in nur elf Monaten, jetzt erdbebensicher und größer, errichtet wurden. Auf das Ergebnis können wir stolz sein: Blau-weiß leuchten die fünf neuen, sicheren Schulpavillons hoch auf dem Hügel. Nach meiner Woche in Südasien kehre tief beeindruckt zurück vom ruhigen und achtungsvollen Umgang der Nepali miteinander.

04.05.2016
Office Cap Anamur

Das Krankenhaus von Makeni hatte bis zum Ausbruch der Ebola-Epidemie eine gut funktionierende Blutbank, die von freiwilligen Spendern und den Angehörigen der Patienten unterstützt wurde. Doch als sich das Ebola-Virus ausbereitete, brach das System vollkommen in sich zusammen. Die Blutbank hatte nun kaum mehr als zwei bis drei Konserven auf Lager, die nur dann ausgegeben werden konnten, wenn akute Lebensgefahr bestand und der Patient das Glück hatte, dass sie zu seiner Blutgruppe passten. Beharrlich versuchte der sehr engagierte Leiter der Blutbank, neue Spender zu gewinnen.

SIERRA LEONE | Blood donation campaign: In search of life savers: In many tropical countries the infectious disease Malaria, that is transmitted by mosquitos, is widely spread, including in Sierra Leone. The west African country has the fifth-highest Malaria showing worldwide. Thus, the need of blood reserves is very high. Children and pregnant women are particularly frequently affected, because their immune system is not fully developed yet, or is weakened during the pregnancy.

SIERRA LEONE | Campaña de donación de sangre: en búsqueda de salvadores: En muchos países tropicales, entre ellos Sierra Leone, se halla muy extendida la Malaria, enfermedad infecciosa transmitida por mosquitos. Este país de África Occidental ostenta el quinto lugar a nivel mundial en la frecuencia de presentación de casos de Malaria. Por eso la necesidad de conservación de sangre es acá muy elevada. Los niños y las mujeres embarazadas son los mas frecuentemente afectados por la enfermedad, puesto que, en el caso de los primeros, el sistema inmunológico no se halla aún completamente desarrollado y, en el caso de las mujeres, éste puede verse debilitado durante la preñez.

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