Madagaskar gilt als tropisches Naturparadies, doch die viertgrößte Insel der Welt gehört zu den ärmsten Ländern der Welt: Ausbeutung während der Kolonialherrschaft und korrupte Regierungen sind der Grund, dass jeder dritte Madagasse unter der Armutsgrenze lebt. Der Boden ist längst nicht überall fruchtbar und es gibt es nicht genug Nahrung für die Menschen. In den ländlichen Gebieten im Südwesten der Insel ist die Not besonders ausgeprägt. Die hier liegenden Dörfer haben selten fließendes Wasser oder Elektrizität. In dieser Region engagierte sich Cap Anamur, um die medizinische Versorgung zu verbessern. Ab Februar 2013 rehabilitierten wir das Krankenhaus von Bezaha, es ist das einzige in einem Umkreis von 150 Kilometern. Unser Team hat zudem fünf kleinere Gesundheitseinrichtungen der Region besucht, die teils arg verfallen sind. Auch dort führten wir notwendige Reparaturen durch, so zum Beispiel an der eindrucksvollen Lepra- und Tuberkulosestation, die nur wenige Kilometer weiter liegt und von Ordensschwestern mit viel Engagement geführt wird.

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